
In der Stillzeit werden die Brustdrüsen besonders mit Jod „geflutet“. Ist das möglicherweise ein Grund, warum Studien immer wieder zeigen, dass die Stilldauer einen positiven Einfluss auf das Brustkrebsrisiko hat?
2. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine tägliche Mindest-Zufuhr von 200 Mikrogramm pro Tag (für Schwangere und Stillende gelten höhere Werte). Diese Angaben beziehen sich aber nur auf die Gesunderhaltung der Schilddrüse. Der mittlerweile wissenschaftlich gesicherte Bedarf anderer jodverbrauchender Organe (Brustgewebe, Eierstöcke, Prostata, Nebennieren, Speicheldrüsen etc.) ist dabei nicht (!) berücksichtigt.